LKR Hessen: Ausgewogene Berichterstattung?

LKR Hessen: Ausgewogene Berichterstattung?

20.02.2017
Die Gewalt gegen Polizisten nimmt immer mehr zu. Dies stellt bspw. ein aktueller Bericht der FNP vom 19.02.2017 ( http://www.fnp.de/rhein-main/blaulicht/Gebissen-getreten-getoetet-Hessische-Polizisten-als-Opfer;art25945,1820131 )
zwar fest. Jedoch fehlen in der Aufzählung der (Zitat:) „schlimmsten Fälle aus der Region“ leider beispielsweise Mordanschläge gegen Polizisten, die aus dem linksautonomen Umfeld begangen wurden.

Die öffentliche Berichterstattung über Gewalttaten ist nach Meinung von LKR Hessen keineswegs ausgewogen. Insbesondere fällt seit Jahrzehnten auf, dass die Medien oftmals nach dem Motto „linke Gewalt ist gute Gewalt“ lediglich verharmlosend berichten, andere Ereignisse von nicht linksautonomer Täterschaft aber künstlich aufbauschen. Dies lässt die Wut in der Bevölkerung weiter steigen und Abonenten-Zahlen bei vielen Medien einbrechen, die sich an dieser seltsamen Art der Darstellung beteiligen.

Wie sonst ist zu erklären, dass in der Aufzählung der „schlimmsten Fälle aus der Region“ unerwähnt bleibt, dass beispielsweise im Rahmen der EZB-Eröffnung in Frankfurt im März 2015 in einen mit Polizisten besetzten Wagen ein Brandsatz geworfen wurde?

Neulich wurde ein neues Gesetz zum Schutz für Polizisten geschaffen – schließlich ist 2017 das Jahr der Bundestagswahl. Demnach soll es künftig härtere Strafen bei Gewalt gegen Polizisten geben. Das wird alles nichts nützen, wenn diese Strafen nicht ausgeführt werden und statt dessen die üblichen Dauer-Bewährungstrafen für Intensivtäter verhängt werden. Dies wird insbesondere dann nicht viel nützen, wenn dieser Missstand weiterhin mit einer verharmlosenden Berichterstattung einhergeht.

2017-02-22T11:23:10+00:00 22.02.2017|

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