LKR FFM: Kurdistan nach Karl May und in der Realität (Achtung Posse?)

LKR FFM: Kurdistan nach Karl May und in der Realität (Achtung Posse?)

19.03.2017
In Frankfurt protestierten 30.000 kurdische Demonstranten friedlich. Dabei zeigten Sie Symbole und Fotos, die verboten sind. Staatlich unterstützte Gewalttäter aus dem Antifa-Millieau demonstrieren hingegen regelmäßig unter Gewaltanwendung. Dazu gesellen sich oft auch Politiker von etablierten Parteien, obwohl dort Spruchbänder wie „Deutschland Du mieses Stück Scheiße“ oder „Deutschland verrecke“ gezeigt werden.

Fakt ist, dass alle deutschen Regierungen der letzten Jahre – ob schwarz, gelb, rot oder grün – die Einstufung der türkischen Regierungen der PKK als Terror-Organisation übernommen haben. Fakt ist auch, dass die aktuelle türkische Regierung in erheblichem Maße demokratische Grundrechte mit Füßen tritt. Fakt ist außerdem, dass die Kurden ihre Kultur keineswegs frei und ohne Einschränkungen ausüben dürfen. Dazu gehören sogar Verbote der Sprache. Demos dürfen die Kurden also abhalten, aber ihre Sprache dürfen sie nicht sprechen. Welch Flexibilität und Vielfalt im zur Schau gestellten Verhalten der etablierten Parteien.

Wann und für wen gilt die vielfach geforderte Vielfalt der Kulturen eigentlich? Gilt sie nach schwarz-rot-grün-gelber Lesart für Kurdistan nur, solange man Bücher von Karl May liest?

Mitdenken statt abnicken!

#Meinungsfreiheit

2017-03-20T12:19:43+00:00 20.03.2017|

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